Sportfest Bundesjugendspiele an der Grundschule Reut am 19.06.2018

Wie jedes Jahr wurden an der Grundschule die Bundesjugendspiele, nämlich der Leichtathletik-Wettbewerb durchgeführt. Bei diesem Wettbewerb nehmen die Schülerinnen und Schüler ab der 1. Klasse teil. Er besteht im Gegensatz zum Leichtathletik-Dreikampf aus vier Disziplinen (schnell laufen, ausdauernd laufen, springen und werfen).

Bei bestem Sportlerwetter, trocken, warm und leicht bewölkt, trafen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Reut gemeinsam mit den Lehrkräften und Eltern des Elternbeirates im Simbacher Sportstadion ein und wurden dort von Schulleiterin Alexandra Lehner begrüßt.

 

 

Nach dem Aufbau der vier verschiedenen Stationen (Hindernislauf, Ausdauerlauf, Zonenweitwurf und Zonenweitsprung) wurden die Sportler in vier Riegen eingeteilt, die von Mitgliedern des Elternbeirates geführt wurden. Alle anderen Lehrkräfte und Helfer verteilten sich auf die Stationen.

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm ging es gleich los. Mit großem Eifer und hoher Anstrengung wurde gerannt, gesprungen, geworfen und gelaufen.

    
    

 

Dabei kam der Spaß sicherlich nicht zu kurz. Während der Auswertungszeit konnten die Kinder sich ausruhen oder sich im großen Stadion weiter austoben. Mit großer Spannung wurde die Siegerehrung erwartet.

Auf alle Teilnehmer warteten Teilnahme-, Sieger- oder Ehrenurkunden. Die jeweils drei Erstplatzierten einer Riege bekamen zusätzlich eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille sowie der Riegensieger einen Pokal.

Die drei Erstplatzierten der einzelnen Riegen:

                                     Mädchen 1/2:
  1. Emilia Unterbuchberger
  2. Vanessa Schupfner
  3. Emily Dallmeier
       Jungen 1/2:
  1. Bastian Grashuber
  2. Sebastian Jetzlsperger
  3. Benedikt Boot
   Mädchen 3/4:
  1. Lena Maier
  2. Emily Sterzer
  3. Sophie Damböck
 Jungen 3/4:
  1. Severin Dorfner
  2. Alexander Stempl
  3. Alexander Huber

Wir gratulieren allen Sportler sehr zu ihren hervorragenden Leistungen, und letztlich zählen vor allem der Spaß am Sport und der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles!“

Alle Schülerinnen und Schüler bekamen als Anerkennung vom Elternbeirat ein Eis spendiert.
Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten für die gelungene Organisation des Sporttages!

 

 

Traditionell fand am Vormittag des letzten Schultages an der Grundschule Reut die jährliche Weihnachtsfeier in der festlich geschmückten Turnhalle der Schule statt. Es fanden sich neben den vielen Eltern und Großeltern auch einige Ehrengäste und ehemalige Lehrkräfte der Schule ein, die Schulleiterin Alexandra Lehner herzlichst begrüßte.

        

Die Feier begann mit einer besinnlichen Weihnachtsandacht. Die Flötengruppen spielten eingangs stimmungsvolle Weisen. Das Lied „Im Advent, im Advent“ leitete die Andacht ein. Gemeindereferent und Religionslehrer Herbert Simböck erklärte in einem kurzen gespielten Dialog, warum das „Danke“ sagen gerade an Weihnachten so wichtig ist. Danke sagen für die vielen Kleinigkeiten des Alltags, die so gerne übersehen werden, aber auch für so viele Dinge, die wir als selbstverständlich erachten, die es für viele Kinder auf der Erde aber nicht sind. „Danke“ – das Wort durften die Schüler in fast allen Sprachen der Erde auf einem großen Plakat lesen. „Danke“ sagte der Gemeindereferent stellvertretend, als die Kinder ihre Opferkästchen der Adveniat-Aktion nach vorne brachten. Mit dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“ wurde die Andacht beendet und der zweite Teil der Feier begann mit den Aufführungen der einzelnen Klassen. 

Unter der Leitung von Lea Schwarz eröffnete die Bläserklasse der 4. Klasse den zweiten Teil der Feier mit den Weihnachtsliedern „Jingle Bells“ und „Was soll das bedeuten“. Die dritte Klasse erfreute die Gäste mit dem gekonnt vorgetragenen „Weihnachtswünsche-Rap. Dazu wurden die einzelnen Szenen pantomimisch in lustiger Weise vorgestellt. Im Anschluss zeigten die Kinder der Flötengruppe der 1. Klasse mit den zwei Liedern „Mondlied“ und „Jingle Bells“, dass sie schon ganz fleißig gelernt und geübt haben. Begleitet wurden sie dabei von ihrer Leiterin Rosemarie Dorfner. Das Krippenspiel wurde von den Kindern der 4. Klasse in traditioneller Art und teils bayerischer Gedichtform aufgeführt. Es endete mit dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“. Das ließen sich die Kinder der Kombiklasse 1/2 nicht zweimal sagen, und mit dem bayerischen Lied fragten sie sich gleich „Was tuad denn der Ochs im Krippal drin“. Dabei wurden sie von ihrer Klassenlehrerin Gertrud Bogdany auf der Gitarre begleitet.

Den Abschluss und auch Höhepunkte der Feier bildete das Minimusical „Unser kleiner Stern – eine Reise durch Europa“. „Unser kleiner Stern will reisen“, so sangen die Kinder, und der kleine Stern machte sich auf die Reise durch verschiedene Länder in Europa, um Weihnachten zu entdecken. Zuerst war er in Deutschland. Die Schüler der 4.Klasse erzählten von den Weihnachtsbräuchen in Deutschland, wie vom Adventskranz, der in keiner Stube fehlt, und dass Adventslieder „im Schein der Kerzen“ gesungen werden. Dieses Lied stimmte die 1. und 2. Klasse auch gleich an. Weiter ging die Sternenreise nach Italien. „La Befana, hörst du mich?“, so sangen die Schüler der 3. und 4. Klasse, nachdem sie den Brauch der Weihnachtshexe vorgestellt haben. Der Legende nach kam die Hexe damals zu spät zur Krippe, und deswegen werden die Kinder in Italien auch erst am 6. Januar beschert. Die Reise führte den kleinen Stern weiter nach Schweden. Das Luzia-Fest ist das Lichterfest, bei dem die älteste Tochter des Hauses früh am Morgen die Familie mit ihrem Lichterkranz auf dem Kopf weckt. Malena Iretzberger sang als Luzia das Lied „Luzia, Luzia“. Der kleine Stern wanderte weiter nach Spanien, wo der Legende nach der Gockel die frohe Weihnachtsbotschaft verkündete. Die Schüler der 3. und 4. Klasse sangen dazu das fröhliche Lied „Feliz navidad“. Den Abschluss der Sternenreise bildete die Ankunft in Österreich, in der Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf, in der das weltberühmte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ vom dortigen Priester Joseph Mohr und dem Organisten Franz Gruber komponiert und uraufgeführt wurde. Gemeinsam mit allen Gästen wurde das Lied gesungen.

Bevor der Segen und das gemeinsame Schlusslied „Alle Jahre wieder“ den feierlichen Abschluss bildeten, dankte Rektorin Lehner vor allem ihren engagierten Kollegen für das intensive Einstudieren der einzelnen Stücke, Herbert Simböck für die besinnliche Andacht, Familie Dorfner für das Bereitstellen des Christbaumes, allen Helfern für die Dekoration in der Turnhalle, sowie dem Elternbeirat und der Vorsitzenden des Fördervereins für die großartige Unterstützung der schulischen Arbeit in allen Belangen.

Im Anschluss an die Feier wurden die Eltern vom Elternbeirat mit Apfelpunsch und selbstgebackenen Lebkuchen und Christstollen verwöhnt.